Zahlen & Fakten

Die Waldaktie und der Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern:

Eine vierköpfige Familie im Mecklenburg-Vorpommern-Urlaub setzt dabei etwa 850 kg Kohlendioxid (CO2) frei (14-tägiger Urlaub, Mittelklassehotel, Anreise im eigenen Pkw).

Durch eine neu aufgeforstete Waldfläche von 10m² wird in der Wachstumsphase eine Biomasse von ca. 1m³ Holz produziert (sogenannte „Gesamtwuchsleistung“). Dieser Kubikmeter bindet im Durchschnitt 925 kg CO2.

Fazit: Mit der auf 10 m² Wald entstehenden Holzmenge kann die Familie ihre urlaubsbedingten Emissionen mehr als ausgleichen. Die Aufforstung und Pflege von 10 m² Wald kostet aktuell – im Jahr 2015 -  etwa 20 €. Wenn eine vierköpfige Familie also für jeden Urlaub 2 Waldaktien á 10 € für Aufforstungen kauft, ist dieser Urlaub CO2-neutral.

Interessante Zahlen:

  • 1 m³ Holz findet sich ungefähr in einem Baum von 35cm Stammdurchmesser und 21m Höhe. Dieses Holz enthält ca. 250 kg reinen Kohlenstoff.

  • 1 Tonne Kohlenstoff entspricht 3,7 Tonnen CO2. Unser Baum kann also ca. 0,25 x 3,7 = 0,925 Tonnen CO2 binden.

  • 530.000 Tonnen betrug im Jahre 2006 die gesamte touristisch bedingte Kohlendioxidemission – bezogen auf Mecklenburg-Vorpommern. Ein Wald von knapp 700 km2 Fläche würde jedes Jahr diese Menge aufnehmen, solange er wächst.

  • Die Waldfläche in Mecklenburg-Vorpommern beträgt ca. 5.200 km2, das entspricht etwa 22 Prozent der Landesfläche. Damit ist Mecklenburg-Vorpommern ein vergleichsweise waldarmes Land. Auf jeden Einwohner kommen ca. 0,3 Hektar Wald (das wiederum ist vergleichsweise viel).

  • Diese derzeitige Waldfläche – in unterschiedlichen Alters- und Wuchs-Stadien – bindet zur Zeit ca. 135 Mio Tonnen CO2.

Hinweis:

Wald ist so vielfältig wie das Leben. Die Zahlen sind daher als langjährige Richtwerte zu verstehen und natürlich von vielen Faktoren wie Holzart, -feuchte, Standort u.v.m. abhängig.
Bei der angegebenen „Gesamtwuchsleistung“ ist außerdem zu beachten, dass dieser Begriff nicht nur die Menge Holz widergibt, die nach Ende der Wachstumsphase im Wald steht („Vorrat“), sondern auch das im Bestandsleben entnommene Durchforstungsholz, das als klimaschonender Rohstoff eingesetzt wird. Durch den bei Durchforstungen entstehenden zusätzlichen Raum ist der Gesamt-Holzzuwachs höher als bei ungenutzten Wäldern. Holznutzung bedeutet zudem aktiven Klimaschutz, da es nachwachsend und klimaneutral ist – die „Waldaktie“ integriert diesen Aspekt bewusst in ihre Betrachtungen (siehe auch weiter unten).

...und dann noch dies:

  • Ein m2 Waldboden speichert bis zu 200 Liter Wasser (Hochwasserschutz). [1]

  • Ein Löffel Waldboden beherbergt mehr Organismen als Menschen auf der Erde leben. [1]

  • Ein Hektar Buchenwald kann an einem Sommertag bis zu 50.000 Liter Wasser verdunsten (und so das Klima kühlen) [1]

  • Ca. 334.000.000 Tonnen Kohlenstoff sind deutschlandweit in Holzprodukten gespeichert (ca. 1,2 Mrd Tonnen C02). [1]

  • Holz ist nicht nur ein vielseitiger Rohstoff, der beständig nachwächst, sondern seine Verwendung ist zugleich angewandter Klimaschutz und spart mehrfach Energie: [2]

  • Im Holz ist CO2 fixiert. Dies bedeutet beispielsweise, dass in jedem Dachstuhl zwischen 3,7 und 8,4 Tonnen CO2 aus der Atmosphäre auf Jahrzehnte, vielleicht sogar Jahrhunderte festgelegt werden – ein Dachstuhl enthält im Mittel zwischen 4,6 und 10,5 m³ trockenes Holz. [2]

  • Der Baustoff Holz dämmt Wärme besonders gut und spart so Heizkosten. [2]

  • Selbst die Holzverbrennung ist CO2-neutral, da sie nur die Menge an Kohlendioxid freisetzt, die beim Heranwachsen der neu begründeten Wälder wieder gebunden wird. Dies ist der Unterschied zur Verbrennung fossiler Brennstoffe, bei der das in geologischen Zeiträumen gebundene CO2 in vergleichsweise kurzer Zeit in die Atmosphäre abgegeben wird. [2]

[1] Quelle: Splint – Das Holzmagazin

[2] Quelle: Niedersächsisches Ministerium für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

 
< zurück

Unsere Waldaktionäre

Volker Bender-Praß, Ameropa

Es sind die kleinen Schritte die dauerhaft zum Erfolg führen. Wohlwissend, dass bei dem Thema Umwelt -gewinnt auch beim Urlaub machen zunehmend an Bedeutung- grundsätzlich große Schritte notwendig wären.

Uwe Hanusch, Direktor MARITIM Hotel Kaiserhof und Vertreter MeetMV

Auch Wirtschaftszweige brauchen starke Äste, einen festen Stamm und gesunde Wurzeln, aber auch Symbole für Ziele und Visionen.

Jürgen Appel

Um diese schöne Insel weiterhin lebenswert zu erhalten, möchte ich mit diesen Bäumen dazu beitragen. Ich hoffe, daß meine Enkel Tim-Felix,Martha und Freda von der so wichtigen Aktion viele Jahre etwas haben und in eine glückliche Zukunft blic

Hannelore Kohl

Ich schätze Usedom als Urlaubsregion und freue mich, dass es nun diese Möglichkeit gibt, zum Erhalt der Landschaft beizutragen.

Birgit Hollwitz

In Erinnerung an die schönen Stunden auf Usedom. Buchen sinds zwar nicht Eichen werden aber nicht weichen.

waldaktie_kaufen